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Die Zukunft (mit)gestalten: Wissenschafts­basierte Hörakustik im Netzwerk Hörgesundheit

zukunftsorientiert – patientenzentriert – vertrauensvoll

Unser Netzwerk Hörgesundheit ist …

… ein stetig wachsender Zusammenschluss verschiedener Fachdisziplinen (Hörakustiker, Mediziner, Kliniken, wissenschaftliche Einrichtungen etc.) rund um das Thema Hörgesundheit.

Wir setzen uns im Bereich Prävention und Hörlösungen gemeinsam dafür ein, dass Menschen bis ins hohe Alter gut hören, um ihr Leben frei gestalten zu können.

Als Interessen­gemeinschaft bieten wir …

… den Austausch und die gemeinsame Weiterentwicklung der Hörgesundheit. Im Fokus stehen Themen wie etwa wissenschaftsbasiertes Hörtraining, Tinnitus, ganzheitliche (Hörgeräte-)
Versorgung, Cochlea-Implantat, Kognition & Hörverlust.

Unsere Mission

Wir etablieren ein flächendeckendes interdisziplinäres Netzwerk zur Förderung eines hörgesunden Lebens und bieten hierfür fachkundige und ganzheitliche Lösungen.

Unser Ziel: Hörgesundheit für alle!

Was habe ich davon?

Wie engagiere ich mich?

Testen Sie selbst:
Ist das Netzwerk Hörgesundheit etwas für mich?

Das Netzwerk Hörgesundheit ist genau richtig für Sie, wenn mindestens eine der folgenden Aussagen auf Sie zutrifft:

Warum ein Netzwerk Hörgesundheit?

Für eine dauerhaft gute Hörversorgung muss der Mensch im Ganzen betrachtet werden. In Verbindung mit Hörschäden können sich auch psychologische Beschwerden oder andere Krankheiten negativ auf das Hörvermögen auswirken. Für eine optimale Hörlösung sind zudem Lebensumstände, Ziele und Wünsche des Patienten zu berücksichtigen. Durch eine einfache Versorgung mit Hörgeräten kann dies nicht erreicht werden. Deshalb ist eine Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Fachdisziplinen von entscheidendem Interesse. Diese finden Sie im Netzwerk Hörgesundheit.

Wussten Sie:

Das Gehör verdient einen achtsamen Umgang. Es ist eines unserer wichtigsten und empfindlichsten Sinnesorgane. Es ist 24 Stunden an 7 Tagen die Woche rundum im Einsatz und allem Lärm schonungslos ausgesetzt. Das hinterlässt auf Dauer Spuren.

In Deutschland geht man derzeit von 11,1 Millionen schwerhörigen Erwachsenen aus. Davon sind etwa 3 Millionen Menschen von einem Tinnitus betroffen, welcher überwiegend mit einem Hörverlust einhergeht.

Die meisten Menschen sind sich ihrer Hörbeeinträchtigung jedoch nicht bewusst. Es ist ein schleichender Prozess, der rund 7 Jahre dauert, bis sich Betroffene für eine Hörlösung entscheiden. In dieser Zeit des sukzessiven Hörverlusts kompensieren viele ihre Hörbeeinträchtigung, erhalten unter erhöhter Anstrengung ihr Leben aufrecht, oder passen es an, indem sie sich immer mehr aus der Öffentlichkeit zurückziehen und ihre sozialen Kontakte einschränken.

Das Gehör ist eine Leistung aus Gehirn und Ohren. Tritt eine Schädigung des Gehörs ein, werden daher mit anhaltendem Hörverlust auch die kognitiven Fähigkeiten beeinträchtigt. Aus diesem Grund sollte im Rahmen einer ganzheitlichen Hörversorgung immer ein Hörtraining (für das Gehirn) in Kombination mit Hörgeräten (für die Ohren) angeboten werden.

Der Grund: Ein strukturiertes Hörtraining verbessert die kognitiven Fähigkeiten des Gehirns. Durch tägliches Trainieren mit speziellen Übungen über einen definierten Zeitraum hinweg kann die Leistung des Hörfilters so verbessert werden, dass das Sprachverstehen – vor allem im Störgeräusch – deutlich
gesteigert wird. Wichtig ist, dass dieses Training von einem kompetenten Hörakustiker begleitet wird, der den Erfolg neben dem subjektiven Gefühl des Betroffenen durch Sprachverstehen-Messungen bestätigen kann. Erst durch die Kombination mit dem Hörtraining können Hörgeräte ihr Potential voll entfalten. Denn nur, wenn die durch das Hörgerät verstärkten Signale gefiltert werden können, kann eine Überlastung des Betroffenen und daraus entstehender Hörstress vermieden werden.

Das terzo-Institut forscht seit Jahren auf dem Gebiet ganzheitlicher Hörlösungen und pflegt eine interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Hörakustikern, Ärzten, Psychologen, Herstellern und der Wissenschaft. Im Fokus von terzo stehen ganzheitliche, patientenzentrierte Hörlösungen zur Förderung eines hörgesunden Lebens. Hierbei setzen wir auf ein Flächendeckendes interdisziplinäres Netzwerk. Unser Ziel: Hörgesundheit für alle!

Patientenzentriert bedeutet für uns, dass der Betroffene selbstestimmt und aktiv an seiner individuellen Lösung mitarbeitet, seine Ziele, Wünsche und Bedürfnisse berücksichtigt werden und er dadurch motiviert am Erfolg seiner Hörversorgung mitarbeitet.

Ein vertrauensvolles Verhältnis ist Basis für diese Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Der Hörakustiker bleibt durch das wissenschaftsbasierte Arbeiten auf dem Stand der neusten Entwicklungen und Erkenntnisse. Dadurch stärkt er das Vertrauen der Betroffenen und trägt mit strukturiertem undzielorientiertem Vorgehen zum Erfolg bei.

Die terzo®Gehörtherapie

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Menschen

…hat die terzo®Gehörtherapie erfolgreich zu besserem Verstehen verholfen (Stand: Oktober 2021). Und dies schon seit über 15 Jahren.

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Seit 09 Jahren

…ist die terzo®Gehörtherapie fester Therapie-Bestandteil im Tinnitus-Zentrum der Universitätsklinik Jena und wird als hörtherapeutisches Mittel der Wahl obligatorisch klinisch angewendet.

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Tage

…verhelfen Hörbeeinträchtigten mithilfe der terzo®Gehörtherapie zu bestmöglichem Sprachverstehen, auch bei lauten Umgebungsgeräuschen.
Unser Ziel: Hörgesundheit für alle!

Trainingshörgeräte + Hörtraining

Mit der terzo®Gehörtherapie, Ihrem eigenen Fachwissen, den Hörgeräten, sowie Ihrem Interesse, den Kunden und seine individuelle Situation ganzheitlich zu betrachten, wird es Ihnen möglich, eine für jeden Kunden optimale Hörlösung zu finden. Durch die auf Wissenschaft und daraus abgeleiteten Erkenntnissen beruhende terzo®Gehörtherapie können Sie Ihre Kunden sowohl präventiv, als auch bei Hörverlust strukturiert und zeitnah zu der von ihm gewünschten Hörqualität begleiten. Bei Fragen zu Problemstellungen erhalten Sie von dem Netzwerk Hörgesundheit Unterstützung und können durch den Erfahrungsaustausch Ihre Arbeit erleichtern.

Das Netzwerk Hörgesundheit setzt sich dafür ein, die Öffentlichkeit über die Bedeutung des Hörens zu informieren. Die Menschen sollen verstehen, dass das Gehör eine besondere Leistung von Ohr und Gehirn ist und sich dadurch darüber bewusst werden, was sie selbst sowohl präventiv als auch bei einem Hörverlust für die Hörgesundheit tun können.

Zusammen mit terzo engagieren sich Gleichgesinnte für die Aufklärung der Bevölkerung im Bereich Hörgesundheit. Zudem zeigen Sie
Hörakustikern auf, welche Vorteile eine ganzheitliche, wissenschaftsbasierte Hörlösung im Vergleich zum reinen Hörgeräteverkauf in Bezug auf die im Anschluss gewonnene Hör- und damit Lebensqualität der Kunden hat. Nur durch die terzo®Gehörtherapie in Kombination mit einem Hörgerät und der Betrachtung der individuellen Lebenssituation des Kunden ist bei Hörverlust eine Rehabilitation von Gehör und Gehirnleistung (Kognition) möglich. Mitglieder des Netzwerk Hörgesundheit erhalten hierfür Fachwissen durch Partner unterschiedlicher Disziplinen und der über 15-jährigen wissenschaftlichen Erfahrung des terzo-Instituts.

Unser Team:
das Team des terzo-Instituts für angewandte Hörforschung

Kevin Oppel

Kevin Oppel

Dipl. Betriebswirt (FH),
Hörakustiker,
Visions- und Strategieentwicklung
Vorstand ISMA AG

Dr. phil. Dipl. Psych. PP. Christine Funk

Dr. phil. Dipl. Psych. PP. Christine Funk

Dipl. Psychologin,
Hörakustikmeisterin,
wissenschaftliche Leiterin
des terzo-Instituts

Dr. rer. nat.<br>Juliane Dettling-Papargyris

Dr. rer. nat.
Juliane Dettling-Papargyris

Dipl. Biologin,
Hörforschung und Hörtraining,
wissenschaftliche Leiterin
des terzo-Instituts

Dr. rer. nat. <br>Christina Heinisch

Dr. rer. nat.
Christina Heinisch

Dipl. Biologin,
Ideen- und Beschwerdemanagement,
Wissenschaftsbasierte Hörakustik

Boris A. Klöck

Boris A. Klöck

Hörakustikmeister,
Leitung Schulung und Vertrieb,
Moderne Führung und Potentialentfaltung

Unsere Vision für das Netzwerk Hörgesundheit: Wir sind Drehscheibe und Referenz für die Methodik der ganzheitlichen, wissenschaftsbasierten Hörversorgung. Wir verfügen über das größte interdisziplinäre Netzwerk im Bereich Hörgesundheit.

Unsere Mission: Wir etablieren ein flächendeckendes interdisziplinäres Netzwerk zur Förderung eines (hör-)gesunden Lebens und bieten hierfür fachkundige und ganzheitliche Lösungen.

Unser interdisziplinäres Netzwerk

terzo ist im audiologischen Expertenteam der UNITI Studie für die Charité Berlin

Die Uniti-Studie (Unification of Treatments and Interventions for Tinnitus Patients) ist die bisher größte europäische Tinnitus-Studie (Schlee et. al. 2021). Untersucht wird die Wirksamkeit verschiedener Behandlungsmethoden bei Tinnitus. Hierbei übernimmt terzo die Hörgeräteversorgung der Probanden für das Tinnitus-Zentrum der Charité in Berlin. Zuvor war terzo im audiologischen Expertenteam zur Ausarbeitung eines Hörgeräteanpass-Protokolls beteiligt.

terzo ist Partner des Tinnitus-Zentrum Jena der Universitätsklinik Jena

Nicht jeder Tinnitus-Betroffene kann von einem Hörakustiker zufriedenstellend versorgt werden. tinnitus care bietet mit seinen Partnern einen interdisziplinären und einfachen Zugang zur Hilfe bei Tinnitus. Dabei stehen deren Mitarbeitende im permanenten Austausch mit terzo-Zentren, die eine regionale Betreuung der Kunden vor Ort übernehmen. Die optimale Versorgung von Tinnitus-Patienten mit hohem Belastungsgrad gelingt darüber hinaus durch die Kooperation mit dem Tinnitus-Zentrum der Universtätsklinik Jena.

Kooperationspartner des Tinnituszentrums der Charité Berlin

Bei audiologischen Fragestellungen des Tinnituszentrums der Charité gibt terzo Auskunft zum aktuellen Stand der Tinnitusversorgung im Bereich Hörakustik.

Förderer der Stiftung Tinnitus und Hören der Charité Berlin

Die Stiftung setzt sich dafür ein, dass Tinnitus und Hörstörungen bestmöglich therapiert werden. Ebenso wichtig ist die Aufklärung und Prävention zur Vermeidung von Hörstörungen und Tinnitus. Sie fördert die Forschung und die Wissenschaftskommunikation: regional, national und international.

Gemeinsame Forschung und Entwicklung

Das terzo-Institut forscht und entwickelt mit folgenden Institutionen:

Studien

Publikationen

Boecking B, Psatha S, Nyamaa A, Dettling-Papargyris J, Funk C, Oppel K, Brueggemann P, Rose M, Mazurek B. Hearing Aid Use Time Is Causally Influenced by Psychological Parameters in Mildly Distressed Patients with Chronic Tinnitus and Mild-to-Moderate Hearing Loss. J Clin Med. 2022 Oct 4;11(19):5869. doi: 10.3390/jcm11195869. PMID: 36233736; PMCID: PMC9573609.
https://www.mdpi.com/2077-0383/11/19/5869

Boecking, B.; Rausch, L.; Psatha, S.; Nyamaa, A.; Dettling-Papargyris, J.; Funk, C.; Oppel, K.; Brueggemann, P.; Rose, M.; Mazurek, B.
DSLchild-Algorithm-Based Hearing Aid Fitting Can Improve Speech Comprehension in Mildly Distressed Patients with Chronic Tinnitus and Mild-to-Moderate Hearing Loss.
J. Clin. Med.2022, 11, 5244.
https://www.mdpi.com/2077-0383/11/17/5244

Boecking, B.; Rausch, L.; Psatha, S.; Nyamaa, A.; Dettling-Papargyris, J.; Funk, C.; Brueggemann, P.; Rose, M.; Mazurek, B. Hearing Therapy Improves Tinnitus-Related Distress in Mildly Distressed Patients with Chronic Tinnitus and Mild-to-Moderate Hearing Loss: A Randomized-Controlled Cross-Over Design. J. Clin. Med. 2022, 11, 1764. https://doi.org/10.3390/jcm11071764

Interview mit Kevin Oppel, Dr. Juliane Dettling-Papargyris und Boris Klöck, Auf dem Weg zu einer wissenschaftsbasierten Hörakustik; Hörakustik 11-2021; Median-Verlag Heidelberg

Interview mit Kevin Oppel, Dr. Juliane Dettling-Papargyris und Boris Klöck; 360-Grad-Blick auf den Kunden; OMNIdirekt 005-2021

Neff, P., Simoes, J., Psatha, S., Nyamaa, A., Böcking, B., Rausch, L., Dettling- Papargyris, J., Funk, C., Brüggemann, P., Mazurek B.; Scientific Reports (2021) 11:2243 | https://doi.org/10.1038/s41598-021-81728-0; The impact of tinnitus distress on cognition

Schlee w. et al.
Towards a unification of treatments and interventions for tinnitus patients: The EU research and innovation action UNITI. Prog Brain Res. 2021; 260:441-451. doi: 10.1016/bs.pbr.2020.12.005. Epub 2021 Feb 4. PMID: 33637231.

Schoisswohl, S., Langguth, B., Schecklmann, M., Dettling-Papargyris J. et al.
Unification of Treatments and Interventions for Tinnitus Patients (UNITI): a study protocol for a multi-centre randomized clinical trial. Trials 22, 875 (2021). https://doi.org/10.1186/s13063-021-05835-z

J. Dettling-Papargyris, MarktIntern H 2-2020, Die terzo-Gehörtherapie seit kurzem auch digital

J. Dettling-Papargyris, C. Funk; Hörakustik, Hörtraining im Zeitalter der Digitalisierung! Das terzo-Gehörtraining seit kurzem auch digital verfügbar. Hörakustik 5-2020, Median-Verlag Heidelberg

C. Funk, J. Dettling-Papargyris, Z Audiol 2020; 59 (2) 71–73; Die terzo-Gehörtherapie – Mehr als nur ein Hörtraining.

J. Dettling-Papargyris, C. Funk, Schnecke Nr. 108 Juni 2020 31. Jahrgang
Haben Sie die Grenzen Ihres Gehörs wirklich vollständig ausgelotet?

J. Dettling-Papargyris, C. Funk; Qualitätsmerkmale einer Hörgeräteversorgung – Jenseits audiologischer Quantifizierbarkeit. Hörakustik 11-2020, Median-Verlag Heidelberg

J. Dettling-Papargyris, K. Oppel, C. Funk, Das terzo-Beratungskonzept. Hörakustik 12-2020, Median-Verlag Heidelberg

J. Dettling, Brigitte-Weitkamp-Moog; Problem Hörgerät bei Hochtonsteilabfall: Möglichkeiten und Grenzen; Forum Hals-, Nasen, Ohrenheilkunde (18), 2016; Omnimed-Verlag.

Gudrun Porath; Mit Trainingshörgeräten und intensivem Üben zum Anpasserfolg; Spektrum Hören 5-2015

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