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Top Sprachverstehen und eine effiziente Anpassung: Hörluchs TiK macht’s möglich

Premium wird immer beliebter, mit stetig steigenden Durchschnittspreisen – vor allem bei Im-Ohr-Versorgungen. Das zeigen aktuelle GfK-Zahlen1. Immer mehr Menschen investieren also deutlich mehr als den Kassenzuschuss für ein hochwertiges Hörsystem. Das ist genau die Zielgruppe, mit der sich selbstständige Akustiker gegen Ketten und Online-Anbieter behaupten können. Aber wodurch überzeugt eine hochwertige Premium-Versorgung? Laut Hörluchs machen vor allem gutes Sprachverstehen und individueller Klang den Unterschied. Dafür braucht es einerseits die Erfahrung des Hörakustikers und andererseits einen Anpassprozess, der ihn gezielt dabei unterstützt. Und genau hier setzt die Anpassphilosophie von Hörluchs TiK an.

Hörluchs TiK berücksichtigt Hörbedürfnisse von Anfang an

Jede Anpassung hat ein Ziel: die individuellen Hörbedürfnisse des Kunden möglichst genau zu treffen. Bei der Anpassung des Im-Ohr-Hörsystems TiK von Hörluchs werden deshalb bereits zu Beginn zusätzliche Informationen berücksichtigt – hinsichtlich Klangpräferenzen und Sprachverstehen. Diese werden zusätzlich zum Audiogramm ermittelt und ermöglichen dem Hörakustiker, gezielter auf eine passende Einstellung hinarbeiten zu können. Das Ziel des strukturierten TiK-Anpassprozesses: Individuelles Sprachverstehen soll bestmöglich unterstützt und der Weg dorthin besonders effizient gestaltet werden. Aber wie funktioniert das?

Sprachverstehen: das wichtigste Ziel der individuellen Anpassung

Die zusätzlichen Tests finden über die HörluchsFit-App statt.

Klassische Anpassverfahren nutzen das Audiogramm als wichtige Grundlage. Es beschreibt die Hörschwellen und dient als Ausgangspunkt für die Ermittlung des Verstärkungsbedarfs. Wenn es um Sprachverstehen geht, sind jedoch auch andere Aspekte wichtig: Zum Beispiel die Art und Weise, wie Signale im Gehirn verarbeitet, gefiltert und interpretiert werden. Diese kognitive Verarbeitung ist ein wesentlicher Teil des Hörprozesses.

Und genau das berücksichtigt der TiK-Anpassprozess. Die klassische Audiometrie wird um zusätzliche Informationen zur individuellen Klangpräferenz und zur sprachbezogenen Hörleistung erweitert. Dadurch bietet die Versorgung von Anfang an einen individuell passenden Klang und unterstützt ein möglichst hohes Sprachverstehen.

Bereits beim ersten Termin werden zusätzliche Messungen durchgeführt, die Aufschluss darüber geben, welchen Klangcharakter der Kunde als angenehm und verständlich wahrnimmt – und wie effizient sein Gehirn Sprache unter erschwerten Bedingungen verarbeitet. Zusammen mit dem Audiogramm fließen diese Daten in die Konfiguration des Hörsystems ein.

Das heißt: Bereits vor der Fertigung des Hörsystems stehen individuelle Informationen zur Verfügung, die normalerweise erst im Verlauf der Versorgung gewonnen würden. Damit wird das Hörsystem passgenau für den Hörverlust, die individuellen Klangpräferenzen und die sprachbezogene Hörleistung des Trägers vorbereitet. Diese aussagekräftigen Daten helfen dem Hörakustiker, unnötige Anpassschleifen zu vermeiden.

Hörluchs TiK: Wohlklang-Profil und Hörquotient

Ganz konkret sehen die Messungen so aus: Nach der Tonaudiometrie erhält der Kunde ein iPad und bewertet verschiedene Sprachsignale. Dabei passt er die Wiedergabe so lange an, bis Sprache für ihn angenehm und gut verständlich klingt. Das Ergebnis ist ein individuelles Wohlklang-Profil.

Dieses liefert Informationen, die sich aus dem Audiogramm allein nicht ableiten lassen: Zwei Menschen mit vergleichbaren Hörverlusten können dieselbe Sprache unterschiedlich wahrnehmen und unterschiedliche Klangeinstellungen bevorzugen. Das Wohlklang-Profil erfasst diese Präferenzen und macht sie bereits vor der ersten Anpassung nutzbar.

Anschließend wird das Checkbrain Game absolviert: Der Kunde hört Sätze im Störgeräusch und reagiert auf verstandene Inhalte. Neben dem Signal-Rausch-Verhältnis werden unter anderem Reaktionszeiten und weitere sprachbezogene Leistungsparameter erfasst. Aus diesen Messwerten wird der Hörquotient (HQ) berechnet. Er dient dazu, die zu erwartende Leistungsfähigkeit beim Sprachverstehen unter alltagsnahen Bedingungen einzuschätzen.

Der Hörquotient ergänzt damit die klassische Audiometrie um Hinweise zur Verarbeitung von Sprache unter erschwerten Bedingungen. Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie gut kann der Kunde Gespräche in komplexen Hörsituationen verstehen? Gemeinsam mit dem Wohlklang-Profil entsteht eine differenziertere Grundlage für die individuelle Anpassung.

        







Gezielter zur individuellen Feinanpassung

Gemeinsam mit der Ohrabformung und der Tonaudiometrie übersendet der Hörakustiker das Wohlklang-Profil an Hörluchs. Diese Informationen fließen in die individuelle Konfiguration des maßgefertigten Hörsystems ein. Bei der Übergabe überprüft der Hörakustiker das Ergebnis und nimmt die erforderlichen Feinanpassungen vor. Auch dieser Schritt lässt sich flexibel gestalten:

Die Feinanpassung läuft nämlich ebenfalls über das iPad und ist dadurch völlig unabhängig von der Anpasskabine. Man kann genau dorthin gehen, wo der Kunde Probleme hat. Egal ob einfach an die belebte Straße vor die Tür – oder sogar mit ins Café, ins Büro oder nach Hause. So kann der Hörakustiker die Feinanpassung gezielt auf jene Alltagssituationen ausrichten, in denen der Kunde Schwierigkeiten beim Sprachverstehen erlebt.

Die frühzeitig erhobenen Informationen machen die Anpassung gezielter. So kann der Hörakustiker seine Zeit wirksamer für die Überprüfung des Sprachverstehens und die individuelle Beratung einsetzen. Zusammengefasst heißt das: Hörluchs TiK verbindet eine differenzierte Datenerhebung mit einer gezielten Feinanpassung, die auch außerhalb der Anpasskabine möglich ist. Die Effizienz entsteht aus der frühzeitigen Berücksichtigung individueller Hörbedürfnisse.

4-Tage Fertigung für Premium-Partner von Hörluchs

Das Thema Zeit spielt jedoch auch bei der Fertigung des TiK-Hörsystems eine Rolle: Hörluchs verspricht seinen Premium-Partnern nämlich eine IdO-Fertigung innerhalb von nur vier Werktagen. Das heißt: Inklusive Versandzeit ist eine IdO-Versorgung von Montag bis Montag durchaus realistisch – vorausgesetzt, es bleibt bei zwei Anpassterminen.

Hier spielt Hörluchs seinen Vorteil aus, alles aus einer Hand anbieten zu können: Ein Hersteller, der Schalen zukauft oder im Ausland fertigen lässt, kann eine solche Geschwindigkeit kaum erreichen. Die Titanschalen entstehen per 3D-Lasertechnik im Haus, Veredelung und Technikeinbau erfolgen in Handarbeit. Selbst die Technologie stammt von einem deutschen Unternehmen. In Deutschland ist das mittlerweile einmalig. Es gibt keinen anderen Hersteller, der seine IdOs vollständig in Deutschland produziert – auch das ist durchaus ein Argument, das Selbstzahler überzeugt.

Hörakustiker verantwortet die individuelle Versorgung

Als Labor mit täglich rund 3.000 maßangepassten Teilen ist Hörluchs eng mit dem Fachhandel verbunden – deshalb setzt das Unternehmen beim TiK konsequent auf die Versorgung durch Hörakustiker. In seinen Händen liegt die fachliche Beurteilung, die individuelle Anpassung und die Begleitung des Kunden. Der strukturierte Anpassprozess soll ihn dabei unterstützen, das Sprachverstehen gezielt zu verbessern und die verfügbare Zeit für die Anpassung wirksam einzusetzen. In der Feinanpassung hat er vollen Zugriff auf alle Parameter – von der Verstärkung für leise, mittlere und laute Pegel, über die MPO-Grenzen, bis hin zur Einstellung zusätzlicher Programme.

Ein weiterer Vorteil des standardisierten Ablaufs: Er erleichtert die Einarbeitung neuer Mitarbeitender. Und er schafft Beratungssicherheit: Das TiK ist für leichte bis mittelgradige Hörverluste ausgelegt, und die im Vorfeld durchgeführten Tests zeigen früh, wenn kaum noch Verstärkungsreserve besteht – also bevor eine Maßfertigung in Auftrag geht.

Laut Hörluchs ist mit dem TiK eine IdO-Anpassung mit nur zwei Terminen möglich.

Neue Hörluchs TiK-Produkte: Instant-Fit und RIC

Hörluchs erweitert die Möglichkeiten seiner Hörsystemversorgung: Für die maßgefertigten TiK-Im-Ohr-Hörsysteme ergänzt TEC das bisherige Schalenmaterial Titan. Hinzu kommen zwei weitere Modelle: TiK ONE als Instant-fit-Im-Ohr-Hörsystem mit Domes und RiK charge blue als RIC-Hörsystem mit Akku und Bluetooth-Konnektivität.

Bei TiK ONE und RiK charge blue kann das Wohlklang-Profil direkt im Fachgeschäft eingespielt werden. So lässt sich ein erster Höreindruck ermöglichen, ohne zunächst die Fertigung eines maßgefertigten Im-Ohr-Hörsystems abzuwarten.

Laut Hörluchs ermöglichen die beiden neuen Produkte einen ersten guten Höreindruck innerhalb von nur rund zehn Minuten. Dieser erste Eindruck ist der Einstieg in die Versorgung. Auch hier bleiben für die Versorgungsqualität natürlich die individuelle Datenerhebung und die fachliche Überprüfung der Ergebnisse durch den Hörakustiker entscheidend.

Das TiK ONE könnte dabei vor allem als Testgerät fungieren – und das RiK charge blue, wenn Anforderungen nach Bluetooth-Konnektivität fürs Streaming und Akku bestehen. Das technische Innenleben der IdOs ist zudem modular: Bei Bedarf lässt sich die Technik beispielsweise in ein maßgefertigtes TiK TITAN blue überführen.

Hörluchs und seine Hörgeräte: Wie soll’s in Zukunft weitergehen?

Unsere abschließende Frage: Wie geht’s weiter? Welche Ambitionen bestehen? Hier hat der Otoplastikhersteller eine klare Vorstellung: Mit seinen Hörsystemen konzentriert sich Hörluchs gezielt auf das Premiumsegment und die Zusammenarbeit mit Hörakustikern. Gerade darin liegt die Stärke. Die großen Hersteller optimieren für den Massenmarkt, ihre Prozesse müssen weltweit und in jedem Vertriebskanal funktionieren. Hörluchs kann sich einen Prozess aus einem Guss leisten, weil die Nische klein ist.

TiK richtet sich damit an Fachbetriebe, die anspruchsvolle Kunden individuell versorgen und ihre Anpassabläufe effizient gestalten möchten. Im Mittelpunkt steht das Ziel, gutes Sprachverstehen und individuellen Hörkomfort zu erreichen. Der strukturierte Anpassprozess soll den Hörakustiker dabei unterstützen und unnötige Anpassschleifen reduzieren.

1 GfK Handelsbericht, Juni 2026



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